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Covid-19 und Gastgewerbe / Veranstalter: was ist zu tun?

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Der Beschluss des Bundesrates vom 28. Oktober 2020

Der Bundesrat hat am 28. Oktober 2020 unter anderem folgende Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus beschlossen:

  • Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen ist vorübergehend verboten
  • In Restaurants und Bars dürfen höchstens vier Personen an einem Tisch sitzen, ausgenommen   Familien mit Kindern. Es gilt eine Sperrstunde von 23 – 6 Uhr
  • Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind nicht mehr erlaubt.
  • Anlässe mit mehr als 10 Personen sind in privaten Räumen nicht mehr erlaubt
  • Sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen sind verboten
  • Die Maskenpflicht wird weiter ausgedehnt
  • Maximal vier Personen am Tisch, ausser bei Eltern mit Kindern

 

Für das Gastgewerbe und Veranstalter bringen diese Massnahmen weitere Herausforderungen mit sich: Umsatzeinbussen, fehlende Personalauslastung und Liquiditätsengpässe.

 

Welche Instrumente stellt der Bund zur Verfügung, um diese Ausfälle abzufangen? Mit einer 10 tägigen Voranmeldefrist kann eine Kurzarbeitsentschädigung für Mitarbeiter (und neu auch für Mitarbeiter auf Abruf) beantragt werden. Selbständigerwerbende haben für die ganze behördlich angeordnete Dauer, Anspruch auf Erwerbsausfall-Entschädigung. Wenn Veranstaltungen durch den Bund verboten werden, wird auch hier eine Erwerbsausfall-Entschädigung entrichtet.

 

In der aktuellen Phase ist es besonders wichtig, die Liquidität aktiv zu steuern und zwischen Umsatz, Personalkosten, Fixkosten und Finanzierung einen individuellen Weg zur Bewältigung der Krise zu finden.

 

Die altrimo ag unterstützt Sie gerne bei Fragen über die Kurzarbeitsentschädigung, Erwerbsersatz-Entschädigung  wie auch mit der Erstellung einer Liquiditätsplanung.