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Covid-Kredite: wie geht es im Jahr 2021 weiter?

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Das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

Gestützt auf dem Programm des Bundes für Überbrückungsfinanzierungen haben die Schweizer Banken gut 137'000 Covid-Kredite für ein Volumen von total knapp CHF 17 Mia. an KMU in der Schweiz ausbezahlt. Damit konnten zahlreiche KMU mit plötzlichen Liquiditätsengpässen unkompliziert unterstützt werden.

 

Per 31. März 2021 stehen je nach Kreditvertrag mit der Bank die ersten Amortisationen an. Zudem sind die Revisionsstellen gesetzlich angehalten, im Rahmen ihrer üblichen Prüftätigkeit eine allfällige gesetzeswidrige Verwendung der Mittel aus Covid-Krediten zu thematisieren. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Dividenden bezahlt oder gewisse Darlehen mit Mitteln aus den Covid-Krediten zurückbezahlt werden. Bei einer gesetzeswidrigen Verwendung der Mittel aus Covid-Krediten können die Organe der kreditnehmenden Gesellschaft persönlich haftbar gemacht und strafrechtlich verfolgt werden.

 

Deshalb lohnt sich eine sorgfältige Dokumentation der Verwendung von Covid-Krediten in jedem Fall. Die Einrichtung eines separaten Kontos für diese Kreditmittel sowie die Identifikation der Mittelverwendung ist eine viel gesehene Lösung in der Praxis. Idealerweise untersuchen Geschäftsleitung und Verwaltungsrat diese Transaktionen auf ihre gesetzliche Konformität hin.

 

Dauert der Liquiditätsengpass aufgrund der aktuellen Restriktionen an und ist eine erste Amortisation des Covid-Kredits per 31. März 2021 vorzunehmen, lohnt es sich, frühzeitig das Gespräch mit der kreditgebenden Bank zu suchen.

 

Haben Sie Fragen zur Handhabung der Covid-19 Kredite in ihrem Unternehmen?

Gerne unterstützen wir Sie unser Experte, Marcel Eugster .